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Rock? HipHop? Indie? Electro? Pop? Post-R’n’B? Whatever!

Leute, schließt die Schubladen und schießt die Genres zum Mond. I AM JERRY sind die Generalisten der neuen Generation. Es gibt keine Grenzen mehr, alles darf gehen  – solange es nur auf den Punkt kommt. „Komm mal mit in den Tourbus“, lädt Sänger Julian ein. Dort läuft Kanye West nach Hildegard Knef, James Blake nach Haftbefehl. Eine musikalische Abenteuerfahrt, aber wenn man sich gemeinsam mit I AM JERRY durch die Tourbustapes hört, ergibt das alles Sinn: Die vier Jungs haben ein unglaublich gutes Gespür für Sounds und Elemente, die funktionieren – indem sie dich kicken oder ergreifen, in Tagträume ziehen oder hoch in die Luft schmeißen. So hoch, wie der HABICHT fliegen kann, der Greifvogel, der dem Debüt von I AM JERRY den Namen gibt.

Frage: Gibt es ein deutschsprachiges Album, das einen so großen Bogen schlägt – und trotzdem stimmig klingt? Lange nicht. Jetzt ja. „Das“, sagt Sänger Julian, „war unser Anspruch: Wir wollten das Album machen, das wir in Deutschland vermisst haben. Eine Platte mit zwölf Songs, die alle anders klingen – und dennoch eine große Erzählung bieten.“

Bescheidenheit klingt anders. Aber warum zum Teufel sollten I AM JERRY (den Namen haben sie aus dem Science-Fiction-Film „Spheres“) auch bescheiden sein? Die Band existiert seit fast zehn Jahren, erstaunlich genug, denn Julian (Gesang, Gitarre, Keyboards),  Leo (Gitarre), Feras (Bass) und Timm (Schlagzeug) sind erst Anfang, Mitte 20. Stellt sich die Frage: Warum erscheint das Debüt erst jetzt?

„Es ist bei uns nicht so, dass einer die Songs schreibt, wir sie gemeinsam aufnehmen – und fertig“, sagt Gitarrist Leo. Das machen ja fast alle so. Also investierten die Jungs viel Zeit: „Es hatten sich mehr als 100 Stücke angesammelt“, sagt Sänger Julian, „wir haben die zwölf definiert, die für das stehen, was wir wollen. Und wir haben sie so arrangiert, dass keines austauschbar klingt.“ Bassist Feras bringt den Gedanken zu Ende: „Jeder Song ist für das Album zwingend. Du würdest ja auch nicht auf die Idee kommen, aus einem super Roman ein Kapitel rauszureißen.“

Kämen I AM JERRY aus, sagen wir, Berlin – das Debüt wäre längst raus. „Die Frage ist, ob wir damit voll zufrieden gewesen wären“, sagt Julian. Und mutmaßt: Eher nicht. Wenn du aber aus Sprockhövel kommst, ticken die Uhren anders. Julian: „Wir hatten die Ruhe, um das Album perfekt zu machen.“ Prince betrieb in Minneapolis seinen „Paisley Park“, I AM JERRY haben einen solchen Ort in Sprockhövel. Die "Moonbakery" - „Hier entwickeln wir unsere Musik“, sagt Gitarrist Leo. Nachts zwischen Zigarette und Ruhe entsteht die kaum zu reproduzierende Energie wie sie auf HABICHT wieder zu finden ist.

Ein wichtiger Teil der Story von I AM JERRY ist die Gang – ein Haufen von rund 20 Leuten, die seit Jahren die Band begleiten. Als Kumpels und Kritiker, aber auch als kreative Helfer, die zum Beispiel gemeinsam mit der Band die grandiosen Videos zu den Singles „Vollkontakt“ und „Alles muss neu“ ermöglichten, in dem sie sich vermummten und Bengalos zündeten, japanischen Kampfsport inszenierten und auf Pferden ritten. „Diese Gang ist unser Rückgrat“, sagt Bassist Feras. „Unsere Leute können beides: Uns auf Händen tragen und auf den Boden zurückholen. Dafür sind Freunde da.“

 

Wer will, kann HABICHT als Erzählung eines wilden Trips zu zweit hören. Es beginnt mit „Vollkontakt“: körperlich, unglaublich präsent – und bereit, jede Party mitzunehmen. Bei „Hübsche Polizeifrau“ ist man dann schon mittendrin, das Stück basiert auf Tatsachen: Eines Abends tauchten ein paar Polizisten auf, die einen gewissen süßlichen Geruch wahrgenommen hatten – wobei es nicht gerade half, dass aus der Anlage „Ich fick dich“ von Haftbefehl donnerte. Die Vorabsingle „Alles muss neu“ reißt mit ihren handgespielten HipHop-Beats und Electro-Synths alte Wände ein. In den Ruinen startet die Party, im Video brennt die Deutschlandfahne mit dem klaren Aufruf zum Neuanfang. "Für Immer high" ist die eine definitive Hymne. Der Song der die tiefe Sehnsucht nach dem nie zuende gehenden Moment in sich trägt. Pulsierend mit einem nie gehörten dunklen Synththema arbeitet sich der Zuhörer langsam durch die ihm Steine in den Weg werfende Meute hin zum Licht. "Wenn du etwas richtig gut machst, mach es besser bis ins Grab" - heißt es. Wenn das nicht genau der Grund ist, warum I AM JERRY dieses Album gemacht haben.

"Wir wolln die Sonne sehn" bringt dann den einen nahezu unwiderstehlichen Sommer-Vibe mit sich zu dem auf dem Hurricane jeder tanzt, der die Sorgen des Alltags vergessen macht. Dennoch schafft I AM JERRY mit Textzeilen wie "die Schlüsselkinder spielen wieder Krieg und sind so glücklich, weil es den hier noch nicht gibt.", reflektiert zu bleiben und nicht in Belanglosigkeit zu verschwinden. Der in Hall getränkte "Gib ihm bös" greift diese Stimmung auf und driftet schnell in die Absurditäten eines vertrippten Sommertages auf der Suche nach Stillstand ab.

Mit seiner Mary Jane verschlägt es den Zuhörer beim nächsten Song "Klippe" an den einen Ort an dem nichts mehr wichtig scheint und nur noch der Wunsch "jetzt steig in meinen Wagen - steig einfach ein" die Liebe zu der einen Maid auf ungewohnte Art auszudrücken vermag.

Das Album ist halb rum, du badest in der Euphorie – und dann dreht sich der Wind. Bei „LSD“ grüßen die Beatles, die Stimmung wird psychedelisch. Wie nutzlos man doch manchmal vor sich hin lebt. „Stimme“ ist das älteste Stück der Platte. „Wir haben es seit Jahren dabei, losgelassen hat es uns nie“, sagt Julian. Wie auch: Er singt eine Sehnsuchtsmelodie, für die jeder große Popkomponist töten würde. Begann das Album in der Sonne, befinden sich I AM JERRY nun in der „Nachtschicht“: Das ist der Sound von Scheinwerfern, die dich blenden, vom Regen, der an die Fensterscheiben prasselt. Und dann das Ende: „Habicht“, Titelsong, kommende Single und furioses Finale ihrer Gigs. „Keine Chance hab’ ich, ich fliege hoch wie ein Habicht, am vollsten Strand lande ich, sandig!" Manchmal muss man sich eben auch selbst belügen um voran zu kommen. Manchmal muss man mit dem Kopf im Sand landen! Was danach noch kommen kann? „Yoloem“. Äh, bitte was? „Keine Ahnung, was das ist“, sagt Feras. Dabei hat er sich den Begriff ausgedacht. „Der Abspann“, hilft Julian, „das zerschossene Ende.“ Oder auch: Das Drama der Knef im Sound von James Blake mit den Tricks von Kanye West und der expliziten Sprache von Haftbefehl. Mission erfüllt, I AM JERRY!

HABICHT ist die Platte, auf die man in Deutschland gewartet hat. I AM JERRY spielen Songs, die gleichzeitig allen und nur dir alleine gehören, die auf der großen Wiese laufen und auf einsamen Bahnfahrten, in greller Sonne und in tiefster Nacht. Vogelkundler wissen: Der Habicht war der Vogel des Jahres 2015. Musikkenner ahnen: 2016 ist das Jahr von HABICHT, dem Album.

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